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Löschdecke

Eine Feuer-Löschdecke ist ein Kleinlöschgerät und wird hauptsächlich zum Ablöschen von Entstehungsbränden verwendet.

Symbol nach BGV A8 und DIN 4844 für

Löschdecke ohne Behältnis

 
Symbol nach BGV A8 und DIN 4844 für "Mittel und Geräte zur Brandbekämpfung", meist bei Löschdecken verwendet
 
Löschdecke ohne Behältnis


Löschwirkung

Die Hauptlöschwirkung einer Löschdecke, das Ersticken, entsteht durch die Trennung von Sauerstoff und brennbarem Stoff.

Herstellung

Löschdecken werden hergestellt aus flammhemmend behandelter Wolle, auch aus Glasfasergewebe oder Nomex, früher vor allem aus Asbest. Nach DIN EN 1869 wird sie nur als Löschdecke bezeichnet. In der Praxis wird sie als Feuerlöschdecke bezeichnet. Die DIN 14 155 ist für Löschdecken nicht mehr gültig.

Eignung

Eine Löschdecke kann zum Ablöschen von brennenden Personen und bei Entstehungsbränden aller Art genutzt werden.

Nach neueren Erkenntnissen sind Löschdecken zum Löschen von Fettbränden – dafür wurden sie in der Vergangenheit in Küchen häufig vorgehalten - nur bedingt geeignet. Die deutsche BGN (Berufsgenossenschaft Nahrung und Gaststätten) hat Versuche zum Löschen von Fettbränden durchgeführt. Dabei wurde festgestellt, dass die Löschdecken (Wolle, Baumwolle, Glas-, Nomex- und Kevlargewebe) nur bedingt zum Löschen von Fettbränden geeignet sind, da sie bei zu hohem "Hitzepotential" durchbrennen können. Vermutlich kondensierten die heißen Fettdämpfe und sorgen so für eine Entzündung der Decken (Dochteffekt). Bei diesen Versuchen wurde ebenfalls festgestellt, dass auch andere, in der Vergangenheit häufig für Fettbrände vorgeschlagene, Löschmittel, z.B. Pulver oder Kohlendioxid, nur bedingt oder gar nicht geeignet sind.